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Förderverein für die Erhaltung der Kirche Gristow e.V.

Ein Dorf engagiert sich für eine Kirche
Bereits im Jahre 1993 war die Idee geboren worden, einen Förderverein zur Rettung der historischen Kirche in Gristow zu gründen. Grund dafür war in dem ernsthaften Vorhaben des Gemeindekirchenrats den drohenden Verfall des Gotteshauses endlich zu stoppen. Allzulange hatte man schon zusehen müssen, wie Wind und Wetter an Turm und Kirchenschiff nagte und Nässe ihr Übriges tat, die Kirche von innen zu ruinieren.Der letzte Weihnachtsgottesdienst war 1973 abgehalten worden, obwohl die Pfarrstelle zu jenem Zeitpunkt bereits seit längerem aufgehoben war. Bis 1981 war die Kirche noch Sakralraum, zeitweilig auch Kunstdepot. Seit 1985 war die Glocke nicht mehr geläutet worden.Das Konsistorioum beriet 1975 über die zukünftige Nutzung der Kirche. 1985 beriet die Kirchenleitung dann nochmals "vor Ort" über den Weiterbestand des um 1280 erbauten Gotteshauses und es gab auch in jenem Gremium nicht wenige, die sich dafür aussprachen, die Kirche in Gristow dem Verfall hingeben zu lassen.Nicht nur in der Kirchgemeinde sondern auch bei den Bürgern Gristows und des nahen Riemser Ort regte sich innerlicher Widerstand. Die Gründung eines Fördervereins wurde vorgeschlagen, der Sammelstellen in  Geschäften des Ortes einrichten könne. Gewerbetreibende und ehemalige Bürger Gristows sollten zu Spenden angeregt werden. Informationsmaterial sollte erarbeitet und vertrieben werden.Und doch dauerte es abermals 2 Jahre, bis sich die rührige Gristowerin  Ursula Wienholz eine Herz fasste, sich eine Sammelbüchse nahm und bei ihren Nachbarn "Klinken putzen" ging. Diese selbstlose Eigeninitiative war dann der Auslöser dafür, dass sich um Frau Wienholz mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger scharten, die schließlich im Juni 1996 mit zunächst 17 Gristower Bürgern den "Förderverein für die Erhaltung der Kirche Gristow" gründeten und ins Vereinsregister bei dem Amtsgericht Greifswald eintragen ließen (VR 561).Schnell waren mehr als  30 Mitglieder zusammengekommen, die sich von der Vorsitzenden, Frau Elisabeth Nehmzow gerne überreden ließen, sich ebenfalls einer lohneswerten Sache zu verschreiben. Im Jahre 1998 waren bereits 13.000 DM gesammelt worden. Besonders die Idee, die Treppenstufen zur Turmgalerie für 20 DM "kaufen" zu können fand großen Anklang. Manchen Leuten waren die Treppenstufen bis zu 1000 DM wert. Sie waren ein regelrechter Verkaufsschlager geworden.Später ging man dazu über, die Restaurierung weiterer Turmmerkmale mit Geldmitteln zu stützen, so wurde auch eines der vier Ziffernblätter der Turmuhr mit Mitteln des Fördervereins herausgeputzt.Aber nicht nur dem Geldsammeln hatten sich die Vereinsmitglieder verschrieben, es wurden in beachtlichem Umfang auch "Hand- und Spanndienste" erbracht, die darin zu sehen waren, dass die Turmstuben von Unrat und bröckelndem Putz befreit wurden. So manche freiwillige Stunden befassten sich vor allem die weiblichen Mitglieder damit, den Kirchenraum von Staub und Alltagsschmutz zu befreien.Grossen Anklang bei Mitgliedern und Besuchern finden immer wieder die Verkaufsaktivitäten bei kirchlichen Festtagen und besonders beim alljährlichen Erntefest. Selbstgebackener Kuchen, Kaffee, Marmeladen und Säfte finden immer wieder reißenden Absatz und geben stets einen ansehnlichen Erlös für die Vereinskasse.In diesem Jahr (2004) hatte es der Verein übernommen, den Hochzeits-kaffee für ein langjähriges Mitglied zu arrangieren. Die Hochzeiter, die sich in der Gristower Kirche trauen liessen, hatten sich gewünscht, dass ihre Gäste nach der Trauung - draußen -  mit Kaffee und Kuchen versorgt werden. Das wurde trotz einsetzendem Regen ein Erlebnis mit schönem Ergebnis für alle Beteiligten!Die Vereinsmitglieder sind sich darüber einig, dass der im § 1 der  Satzung festgeschriebene Vereinszweck "die Kirche als denkmal-pflegerisches, kulturhistorisches und die Landschaft prägendes Bauwerk zu erhalten," noch lange nicht erfüllt ist .  So schön auch die Kirche an der Wiek sich jetzt auch darstellt, sie wird in Zeichen immer knappen werdender (Kirchen-)Kassen immer wieder eine wohltuende Geldspritze zu ihrer weiteren Erhaltung und Unterhaltung benötigen.Spendenkonto: Nr. 239 001 060 (BLZ 150 505 00) Sparkasse Vorpommern

 

 


 
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