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Kirche zu Starkow
Velgast ist ein altes Dorf. Wahrscheinlich gehört es zu den ältesten Siedlungen im Gebiet des alten Vorpommerns überhaupt. Es ist slawischen Ursprungs. 1242 wird Velgast zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als Fürst Wizlaw I. von Rügen das Dorf zusammen mit anderem Besitz dem Magister Iwan, dem Stammvater der Familie Starkow, übertrug.

Das einzige noch erhaltene Bauwerk aus jener Zeit ist die Kirche. Sie wurde gegen Ende des 14. Jahrhunderts, wahrscheinlich von Mönchen des Klosters Neuenkamp (heute Franzburg) gebaut. Die Bauarbeiten haben Jahrzehnte gedauert. Es ist ein spätgotischer Backsteinbau mit Feldsteinfundamenten. Die Sakristei an der Nordseite stammt aus späterer Zeit. Sie wird seit 1934 als Leichenhalle genutzt. Ursprünglich hatte die Kirche auch einen Turm. Er ist aber schon 1695 wegen Baufälligkeit abgerissen worden. Bereits damals wurde ein hölzerner Glockenstuhl neben der Kirche errichtet. Der jetztige Glockenstuhl stammt aus dem Jahr 1828. Die alten Kirchenglocken wurden während des ersten Weltkrieges als Buntmetall abgeliefert und eingeschmolzen. 1925 hat die Kirche neue Glocken erhalten.