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Leuchttürme an der Ostsee

Mole in Sassnitz

Leuchttürme - Verbindung zwischen Mensch und Natur

Das Meer hat schon immer Fernweh geweckt. Viele Seefahrer und Abenteuerer wollten nicht nur träumen, sondern entdecken. Ihre Rückkehr in die heimischen Häfen sicherten die Leuchttürme. Viele Leuchttürme sind heute Museen oder Aussichtsplattformen. Ein Hauch von Abenteuer umgibt sie immer noch!

 

 

Wasserturm in Grimmen

 

Einige der Leuchttürme sind nun Museen. Sie berichten von vergangenen Zeiten, Fernweh und Abenteuerlust. Fast alle Leuchttürme sind von Frühjahr bis Herbst für Urlauber und Einheimische öffentlich zugänglich als Aussichtsplattform. Wer die Stufen der Leuchttürme erklimmt, wird belohnt mit einem überwältigenden Blick über die Landschaft und die Ostsee. Bei guter Sicht können Sie vom Rüganer Leuchtturm sogar bis zur dänischen Insel Mön schauen. Wer vom Zauber der Leuchttürme nicht genug bekommt, kann sich sogar trauen lassen.

Dornbuschleuchtturm auf Hiddensee und der Peilturm am Kap Arkona

Leuchtturm Ueckermünde

Seit dem 13.12.2000 ersetzt der Ueckermünder Leuchtturm den bis dahin an gleicher Stelle befindlichen Holzturm. Der neue Leuchtturm ist ein runder weißer Metallturm mit roter runder Laterne und spitz zulaufender Kuppel, sowie einer Galerie. Ebenfalls direkt an der Mündung der Uecker erstreckt sich der kinderfreundliche Badestrand des staatlich anerkannten Erholungsortes Ueckermünde an der Ostsee. Der Leuchtturm steht an der Hafenausfahrt zum Stettiner Haff und trägt an seinem weißen Turmschaft das Stadtwappen der Stadt Ueckermünde. Mit einer Verbindung über den Kaiserkanal zur Ostsee hat Ueckermünde den östlichsten Seehafen Deutschlands und der EU. Von hier aus kann man Ausflugsfahrten auf das Stettiner Haff, zur Insel Usedom oder in das benachbarte Polen unternehmen.

Mehr Fotos und Informationen zu Leuchttürmen finden Sie hier.

Zwei Leuchttürme - Kap Arkona

Kap Arkona ist der einzige Ort an der Ostsee mit zwei Leuchttürmen. Der 1828 in Betrieb genommene, 22,5 Meter hohe Backsteinturm, entstand nach den Entwürfen des berühmten Baumeisters Karl Friedrich Schinkel. Der Leuchtturm befindet sich auf der nördlichsten Spitze der Insel Rügen und des Landes Mecklenburg- Vorpommern. Er gilt als der Senior unter den Leuchttürmen der Ostseeküste. Mit ihm gelang Baumeister Schinkel ein Meisterwerk der Baukunst. Er verband klassische Architektur mit technischer Zweckmäßigkeit. Die Aussichtsplattform erreicht man über die original erhaltene, gusseiserne Treppe. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über die Ostsee und bei klarer Sicht läßt sich sogar die Kreideküste der dänischen Insel Mön gut erkennen. Seit 1997 befindet sich im Leuchtturm das nördlichste Standesamt Mecklenburg-Vorpommerns.

Mehr Fotos und Informationen zu Leuchttürmen finden Sie hier.

"Darßer Ort"

Im Nationalpark "Vorpommersche Boddenlandschaft" steht der 1849  in Betrieb genommene 35 Meter hohe Leuchtturm "Darßer Ort". Er gehört zu den ältesten entlang der Ostseeküste. Im Zuge der Grenzsicherung der DDR wurde im Jahre 1962 der Zugang zum Leuchtturm unmöglich gemacht. Seit 1997 ist er von Besuchern wieder besteigbar (126 Stufen) und bietet einen weiten Blick auf den Darßer Ort, die Ostsee und den Darßwald. An klaren Tagen ist es möglich über die Ostsee bis nach Dänemark und Rostock zu blicken. Aus der Vogelperspektive ist deutlich zu erkennen, dass die Nordspitze  immer weiter ins Meer wächst. Als der Leuchtturm 1849 in Betrieb genommen wurde, lag der Strand zu seinen Füßen. Heute breiten sich dort mit Kiefern bewachsene Dünen aus.

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Dornbusch

Der 1888 in Betrieb genommene Leuchtturm Dornbusch befindet sich im Norden der Insel Hiddensee auf dem Schluckswiecksberg. Mit einer Höhe von 28 Metern ist das "Leuchtfeuer Dornbusch" - so der amtliche Name - das Wahrzeichen der Ostseeinsel. Mit einer Gesamthöhe des Feuers von 99,5 Metern (Höhe über n.N.) ist der Leuchtturm einer der höchstgelegenen Deutschlands und kommt auch bei Tageslicht bestens zur Geltung. Bei klarer Sicht reicht der Lichtstrahl 24 Seemeilen weit und zeigt den von der Ostsee her kommenden Schiffen den Beginn der Fahrrinne nach Stralsund. Die Galerie des Leuchtturms in 20 Metern Höhe erreicht man über 102 Stufen.

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Greifswalder Oie

Im Vogelschutzgebiet der Greifswalder Oie befindet sich der 1855 in Betrieb genommene Leuchtturm der Insel. Einmalig in der Ostsee erfolgt die Drehung des Leuchtturms linksherum. Die Insel Greifswalder Oie ist 12 Kilometer nördlich von Usedom und 10 Kilometer östlich von Rügen in der pommerschen Bucht gelegen. Mit ihrem alten, 39 Meter hohen Leuchtturm - dem Wahrzeichen der Insel - sichert sie die Schifffahrt zwischen Sassnitz und der Einfahrt zum Greifswalder Bodden. Der Leuchtturm ist der höchste Mecklenburg-Vorpommerns und befindet sich noch heute in Betrieb. Im Jahr 1938 erhielt der Turm elektrisches Licht und ist seit 1978 automatisiert. Für Besucher ist der Leuchtturm unzugänglich. Neben dem Leuchtturm hat die Insel noch zwei kleine Molenfeuer zu bieten.

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Peenemünde

Der 1954 in Betrieb genommene Leuchtturm Peenemünde markiert - zwischen den Ostseeinseln Ruden und Usedom - die Einfahrt in den Greifswalder Bodden. Die Insel Rügen ist unterseeisch durch eine Sandbank mit dem Festland an der Peenemündung verbunden. Um auch größeren Schiffen die Durchfahrt zum Greifswalder Bodden zu ermöglichen, kennzeichnet der Leuchtturm Peenemünde, gemeinsam mit den Leuchttürmen der Richtfeuerlinie Ruden,  zwei ausgebaggerte Fahrrinnen mit einer Tiefe von 6 Metern. Der Leuchtturm ist eine 11 Meter hohe Stahlkonstruktion.

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Wissenswertes über Leuchttürme

Leuchttürme gehören zu den ältesten Seezeichen. Die Entwicklung des Leuchtfeuerwesens im Ostseeland begann mit der Hanse. Am Anfang dienten Fackeln und offene Feuer - später dann Öllampen - als Leuchtfeuer. Früher wohnte und arbeitete der Leuchtturmwärter im Leuchtturm. Durch moderne Navigationssysteme ist seine Arbeit jedoch entbehrlich geworden.


Leuchttürme im Ostseeland sind Wahrzeichen der Küstenlandschaft. Alle Leuchttürme an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns wurden als Kulturerbe in die Denkmalliste des Landes aufgenommen.


Die Bauweise der Leuchttürme ist vielfältig. Ein Leuchtturm wurde entweder aus Holz, Stein oder Metall errichtet. Leuchttürme haben unterschiedliche Funktionen. Ein Leuchtturm kann u.a. als Seefeuer, Orientierungsfeuer, Leitfeuer, Richtfeuer fungieren.

 



 
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